1. Ist der Glaube an einen übernatürlichen Gott realistisch?

Der Glaube an das Übernatürliche, vor allem an einen übernatürlichen Gott, wird in Wissenschaft und Gesellschaft häufig als unfundiert betrachtet. Doch ist diese Ansicht gerechtfertigt? Welche Aussagen können Philosophie und Naturwissenschaften über die Existenz oder Nicht-Existenz eines übernatürlichen Gottes treffen? In dem Vortrag soll geprüft werden, wie realistisch die Annahmen des Theismus und die Annahmen des Atheismus sind. Dadurch soll deutlich werden, warum es nicht unrealistisch ist, an einen übernatürlichen Gott zu glauben.

Thomas Christian Kotulla studierte und promovierte im Bereich Wirtschaftswissenschaften an der BiTS in Iserlohn, an der Harvard University in den USA und an der ESCP Europe in Paris und Berlin. Die Ergebnisse seiner Forschung wurden mit internationalen Wissenschaftspreisen ausgezeichnet und in Büchern und Fachzeitschriften publiziert. Thomas Christian Kotulla ist Vorstandsassistent bei der Berliner Stiftung für Bildung.Werte.Leben sowie Research Fellow an der ESCP Europe in Paris und Berlin. In seinem Buch „Die Begründung der Welt“ (Brunnen-Verlag) befasst er sich aus philosophischer, psychologischer und theologischer Perspektive mit den existenziellen Fragen des Lebens.

 

2. Persönliche Evangelisation – Bibellesen mit (Noch-)Nicht-Christen

Jesus hat seinen eigenen Jüngern vor seiner Rückkehr in den Himmel mitgegeben, dass sie nun selbst andere zu Nachfolgern von Jesus machen sollen. Da Nachfolge in der Regel in Gemeinschaft geschieht, spielen Beziehungen zwischen Menschen eine große Rolle dabei, wenn Leute Jesus entdecken.

Wie kann man seine Beziehungen so leben, dass andere Lust haben Jesus kennen zu lernen? Wie kann es gelingen, dass sie selbst Jesus entdecken und ihm begegnen, indem wir mit ihnen Bibel lesen? Grundlagen dazu und Praxistipps wird es in diesem Workshop geben.

Der Workshop wird geleitet von Marcus Grohmann. Marcus arbeitet als Regionalreferent für die Region Nord-Ost für die Hochschul-SMD. Er hat Afrikawissenschaften studiert, wohnt mit seiner Frau Annethea in einer christlichen Lebensgemeinschaft in Rostock und genießt es das Leben mit Christen und anderen tollen Menschen zu teilen, die Jesus noch nicht kennen.

 

3. Die Glaubwürdigkeit des Neuen Testamentes

Christen glauben nicht an die Bibel - sondern an Jesus. Eine christliche Binsenweisheit, die aber nicht zur Vernachlässigung der Bibel führen darf. Und da kommt deren Glaubwürdigkeit ins Spiel: Können wir heute überhaupt wissen, was Jesus damals gesagt hat - wie glaubwürdig ist das Neue Testament überhaupt? Wurde es nicht über die Jahrhunderte total verfälscht? Haben nicht religiös motivierte Verfasser einfach geschrieben, was ihnen theologisch in den Kram passte? Gibt es nicht unendlich viele Widersprüche, die an der historischen Zuverlässigkeit zweifeln lassen? Wurden nicht unliebsame Bücher und Briefe gar nicht erst in die Bibel aufgenommen, die aber eigentlich zum echten Jesus gehört hätten? Diesen Fragen - und vielen anderen - gehen wir im Workshop nach. Zweifeln und Glauben sind herzlich Willkommen - gestreng dem Motto: "Es gibt keine dummen Fragen - nur arrogante Antworten".

Joachim Samuel Eichhorn studierte Geschichte, Philosphie und Öffentliches Recht an der Freien Universität Berlin, in Dublin und Hamburg, wo er auch in Geschichte promovierte. Er war drei Jahre SMD-Reisesekretär in Bayern und arbeitet jetzt als Büroleiter eines Abgeordneten im Deutschen Bundestag. Derzeit schreibt er ein Buch zur Auferstehung von Jesus Christus - und beschäftigt sich deshalb eingehend mit den beschriebenen Fragen. Außerdem ringt er immer und immer wieder mit ihnen - schließlich ist es recht einfach Christ zu werden, aber es zu bleiben ist schwer (manchmal zumindest). Er ist verwitwet und hat zwei kleine Jungs.

 

4. Soziales Engagement und Evangelisation in Berlin

Hallo, mein Name ist Benjamin Loyda, ich bin 28 Jahre und arbeite seit einigen Jahren unter dem Verein freestyle e.V. mit verschiedenen Randgruppen in Berlin. Der Herzschlag des Vereins ist : „Einer jungen Generation vertrauen schenken“- Das macht uns aus und zeigt wer wir sind. Seit 2008 läuft unser Projekt am Alexanderplatz unter dem Motto „Perspektive und Hoffnung“ . Dort arbeiten wir vor allem in der Technoszene, aber auch mit Emo`s, Punks und anderen Subkulturen.

Bei uns verbindet sich Diakonie und Evangelisation. Wir hören den Leuten zu, schenken ihnen ein offenes Ohr, geben ihnen eine Plattform für ihr Talent und bringen die beste Botschaft der Welt in die Herzen der jungen Generation.

In dem Workshop möchten wir interaktiv über Chancen und Risiken der heutigen jungen Generation sprechen und wie wir sie mit dem Evangelium erreichen können. Wir tauschen Do´s und Not to do´s aus und möchten auch auf Möglichkeiten und Gelegenheiten schauen, die uns das 21. Jahrundert bietet jungen Leuten sowohl sozial diakonisch als auch geistlich zu unterstützen. Der Workshop bietet kurze Kleingruppenarbeit, Austausch, Wissenserweiterung und die Möglichkeit sich in bestehende laufende arbeiten zu integrieren bzw. zu netzwerken.

 

5. Geistliches Leben

Was meinen wir, wenn wir vom geistlichen Leben sprechen? Klar Anbetung, beten, die Bibel lesen... oder gibt es noch mehr? In diesem Workshop werden wir darüber reden, wie wir die Gegenwart und die Kraft Gottes im Alltäglichen wahrnehmen können.

Der Referent des Workshops ist Will White. Will ist seit über 18 Jahren im geistlichen Dienst tätig. Er studierte Philosophie und Biblische Exegese in den USA. Sein Fokus ist es Menschen zu helfen die Bibel mehr zu verstehen und Gott im Alltag zu erleben. Zusammen mit seiner Frau und zwei Kindern lebt er in Berlin.